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Die Erfolgsgeschichte der Schrothkur


Johann Schroth 1798-1856 Johann Schroth 1798-1856
Nicht ahnend, welche Bedeutung sein Naturheilverfahren einst erlangen würde, erkannte Johann Schroth bereits vor 180 Jahren, dass das Vertrauen in die Natur sowie die Selbstheilungskräfte des Körpers der Schlüssel für Gesundheit und Wohlbefinden sind.

Wie Sebastian Kneipp hat auch Johann Schroth seine Anwendungen zunächst an sich selbst erprobt. 1817 wurde sein rechtes Kniegelenk durch den Hufschlag eines seiner Fuhrpferde verletzt. In Nieder-Lindewiese, einem kleinen Ort im ehemaligen Sudetenland (heute Tschechien) behandelte er mit kalten, nassen Umschlägen, die sich nach einiger Zeit erwärmten, die Verletzung erfolgreich.

Schroth beobachtete die Verhaltensweisen kranker Tiere, deren Instinkt im Vergleich zum Menschen noch wesentlich ausgeprägter ist. Diese verweigern die Nahrungsaufnahme und schränken das Trinken in der Regel ein, wenn sie eine Krankheit plagt. Dadurch werden die körpereigenen Abwehr- und Selbstheilungskräfte mobilisiert. Essen und Trinken binden einen Teil der Körperenergie für kompliziert ablaufende Stoffwechselvorgänge. Fasten bedeutet also Entlastung und Freisetzung dieser Energien, so dass diese auf natürliche Art den Körper von Innen heraus regenerieren können.


Durch den 2. Weltkrieg und den damit verbundenen Flüchtlingsstrom in den Westen verlor die Schrothkur ihre angestammte Heimat in Nieder-Lindewiese. Dr. med. Hermann Brosig brachte 1947 von Nieder-Lindewiese sein Wissen und seinen unerschütterlichen Glauben an die Heilkraft dieses Naturheilverfahrens nach Deutschland.

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